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Global Disability Summit 2025
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Global Disability Summit 2025

Der Global Disability Summit (GDS) 2025 war das weltweit wichtigste politische Forum für die Rechte von Menschen mit Behinderungen. Am 2. und 3. April 2025 fand der Gipfel erstmals in Deutschland statt – in Berlin, gemeinsam ausgerichtet von der Bundesregierung, Jordanien und der International Disability Alliance (IDA). Auftraggeber für die Umsetzung war das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Anspruch & Ziel

Der Gipfel folgte dem Leitprinzip „Nothing about us without us“. Ziel war, die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention zu beschleunigen, politische Zusagen in konkrete Maßnahmen zu überführen und Inklusion als Querschnittsaufgabe der internationalen Entwicklungszusammenarbeit zu verankern. Zugleich sollte der GDS 2025 neue Standards für barrierefreie Konferenzen setzen – inhaltlich, organisatorisch und technisch.

Herausforderung

Über 4.700 Teilnehmende aus rund 160 Ländern machten den Summit zu einem der größten internationalen Foren für Inklusion und Barrierefreiheit. Gefordert war lückenlose Barrierefreiheit in allen Dimensionen – räumlich, technisch, digital und kommunikativ. Dazu zählten u. a. simultane Übersetzungen auf fünf parallel bespielten Bühnen mit bis zu 14 Sprachkanälen je Bühne inklusive Gebärdensprachkanälen, barrierefreie Laufwege, Auf- und Abgänge, Sanitäranlagen für 450 Rollstuhlfahrer:innen, barrierefreie Apps, Präsentationen und Live-Dolmetschung. Gleichzeitig galt es, ein umfassendes Sicherheitskonzept für internationale Delegationen umzusetzen – darunter Bundeskanzler Olaf Scholz sowie Seine Majestät König Abdullah II. Ibn Al-Hussein von Jordanien.

Umsetzung & Leistungen

Die POOLcrew begleitete den gesamten Projektverlauf – von der strategischen Planung über Kernbotschaften und Designlinie bis zur Konferenzarchitektur für ein internationales Publikum. In Zusammenarbeit mit Jung von Matt entstand eine internationale Kampagne, die Awareness, Reichweite und öffentliche Wahrnehmung des Gipfels stärkte.

Zu den weiteren Aufgaben gehörten das Dienstleister-Management, ein Maßnahmenplan für vollständige Barrierefreiheit, sowie die Entwicklung eines Volunteer-Programms in Kooperation mit Special Olympics Deutschland. Die barrierefreie Raumgestaltung umfasste unter anderem Mobiliar, Wegeführung und Sanitäranlagen. In enger Zusammenarbeit mit Interessenvertretungen von Menschen mit Behinderungen stellte die Crew sicher, dass alle inklusiven Standards konsequent umgesetzt wurden.

Darüber hinaus wurden Bühnen-, Veranstaltungs- und Raumkonzepte entwickelt, ein Teilnehmenden- und Akkreditierungstool umgesetzt sowie Logistiklösungen für Delegationen und Gäste (Shuttle, Limousinen, ÖPNV-Tickets) organisiert. Ergänzend realisierte die POOLcrew ein nachhaltiges Cateringkonzept und übernahm die Begleitung und Steuerung aller Sicherheitsmaßnahmen. Die Planung und Durchführung einer inklusiven Abschlussveranstaltung rundeten den Leistungsumfang ab.

Erlebnis

Delegationen, Expert:innen und Interessenvertretungen fanden eine hochprofessionelle Plattform für politische Verpflichtungen, Austausch und Entscheidungen vor. Menschen mit und ohne Behinderung aus über 160 Ländern konnten gleichberechtigt teilnehmen, Inhalte barrierefrei abrufen, sich einbringen und vernetzen. Simultane Übersetzung, barrierefreie Wege und digitale Tools wurden als innovativ und weltweit vorbildlich wahrgenommen. Nachhaltigkeit, Barrierefreiheit und persönliche Betreuung prägten das Erlebnis.

Ergebnis

Der GDS 2025 setzte messbare Standards für barrierefreie Großveranstaltungen. Mit der Amman-Berlin-Declaration („15 % für 15 %“) und über 800 internationalen Verpflichtungen von Staaten, Organisationen und Zivilgesellschaft wurde der Gipfel auch inhaltlich zum Meilenstein. Für Delegationen war er eine wirksame Plattform für politische Entscheidungen und internationale Zusammenarbeit; für Teilnehmende ein inklusives Forum, das gleichberechtigte Teilhabe ermöglichte.

Die POOLcrew verband strategische Planung, Kommunikation und operative Umsetzung zu einem stimmigen Gesamtbild – ein Gipfel, der zeigt, dass Inklusion keine Maßnahme, sondern gelebte Haltung ist.

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Wolfgang Köllen

Wolfgang Köllen

Manager Politics, Unions & Conferences